Julische Alpen - Friaul Day 6 / 2023

Mittwoch, 31.05.2023 


Um 7:30 gabs Frühstück. Und wir freuen uns schon auf den heutigen Tag. Denn wir haben einen Termin gebucht für die Postojna Höhlen. Aus diesem Grund haben wir den Zeltplatz für 2 Nächte gebucht. Und nun also rauf auf die Motorräder. Zu den Höhlen sind es nur 10 Minuten. Wir kriegen sogar noch vom Parkwächter, der auf einem Roller fährt, eine extra Eskorte zum Parkplatz.

Wir stellen uns in die Reihe 10:00 Uhr und warten bis wir dran sind. Wir gehen in den Eingang und da steht auch schon ein Elektrozug. Wir nehmen platz und es sieht irgendwie aus als wäre das eine Achterbahn. Dann geht es los und wir fahren 3.5 km in den Berg rein, wo wir einen Fussmarsch über 1.5km durch die Höhlensysteme machen. Der Audioguide erzählt uns alle Informationen. Was die Natur an Tropfsteinhöhlen in 900'000 Jahren geschaffen hat, ist etwas, das wir so nicht erwartet hätten. Und man kann es auch nicht so richtig beschreiben. Schon im 16. Jahrhundert kamen die ersten Besucher in die Höhle. Auch Sissi hat sie besucht und viele andere Berühmtheiten. 1818 wurde das erste Licht installiert. Seit 1821 gibt es einen Höhlenplan, 1884 wurde das erste elektrische Licht installiert. 1914 wurden Lokomotiven mit Verbrennungsmotor eingesetzt, welche 1959 durch eine elektrische Bahn ersetzt wurde. 2017 wurde bekannt, dass in den letzten 200 Jahren insgesamt 38 Mio. Menschen die Höhle besucht haben.










Nach Gelati geniessen und verstecken spielen (die grossen Buben halt) machen wir uns auf den Weg zum Cerknisko See. Er ist der grösste Sickersee der Erde mit einer Fläche von 26 bis 38 km2, je nachdem ob er gefüllt ist oder nicht.  Die Seeumrundung ist meist geschottert und die einzelnen Seeteile sind dank Dämmen oder Brücken fahrbar. am Schluss lässt Samba noch die Drohne fliegen. 2 besonders lustige Protagonisten haben noch ein «wir haben hunger hunger hunger» Ständchen zum Besten gegeben. Mehr dann auf dem Video.






Also dann weiter zum nächsten Dorf um Mittag zu Essen. Es fängt an zu regnen und bereits in der 2. Rechtskurve rutscht mein Motorrad von der Strasse weg und bleibt in einem Abhang 1m unterhalb der Strasse zwischen 2 Bäumen stehen. Wir rufen die Assistance an und die kommt dann auch nach den Mittagessen und etwa 3 Stunden später an. Die organisieren dann einen Bauern, der mit dem Traktor via Siloballen-Heber das Motorrad zwischen die beiden Bäumen hochhieft. Ich habe weder eine Schramme noch eine Prellung abgekriegt, aber das Motorrad muss wohl oder übel retour in die Schweiz. So wie es aussieht reise ich mit einem Mietwagen retour. Das ist sehr schade, aber Hauptsache, es ist nichts passiert.


Und nun zum heutigen Protagonisten Samba, Reto Sandmeier.


Ich kenne ihn ca. seit 10 Jahren. Er ist so etwas wie ein Mac Gyver. Also einer der zwar viel Ahnung von Automobiltechnik hat, aber trotzdem dem Heinzungsmonteur erklären kann wie es richtig geht. Und da ist auch nicht viel heisse Luft, sondern fundiertes Fachwissen dahinter. Einfach mal tüfteln und einfach mal selber machen, obschon es auch günstig und fertig gekauft werden könnte. Von diesem Wissen profitiert unsere ganze Gruppe, wenn es darum geht, in einer nicht ganz entspannten Situation wie die heute kühlen Kopf zu bewahren und der Pannenhilfe mal so unter die Arme zu greifen, dass die schnell merken, dass man da nicht mehr viel dazusagen muss. Eine tolle Bereicherung mit einer grossen Schwäche. Er isst keinen Salat.

Der Blog wird noch weiterhin geschrieben, bis die Reise endet.

Spicki


Kommentare

  1. Hallo René, du bist schon ein wenig der Pechvogel der Truppe. Zum Glück ist dir nichts passiert, alles andere lässt sich ja besser reparieren. Lg. Ueli

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